{"id":1138,"date":"2025-04-10T16:25:19","date_gmt":"2025-04-10T14:25:19","guid":{"rendered":"https:\/\/merijnvandriesten.com\/nicht-kategorisiert\/wie-bin-ich-hier-gelandet\/"},"modified":"2025-05-30T11:16:29","modified_gmt":"2025-05-30T09:16:29","slug":"wie-bin-ich-hier-gelandet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/merijnvandriesten.com\/de\/blog-de\/wie-bin-ich-hier-gelandet\/","title":{"rendered":"Wie bin ich hier gelandet&#8230;?"},"content":{"rendered":"<div class=\"ex-\">\n<div class=\"ex-\"><span class=\"ex-\">In meinem Leben waren diese Themen &#8211; Musik, Begegnung, kulturelle Entwicklung, die heilenden Kr\u00e4fte der Natur und sozialer Wandel &#8211; immer miteinander verwoben: Nach dem Abitur ging ich zum Klavierstudium an die Musikhochschule. Gleichzeitig bef\u00fcrchtete ich, ein Musiker im Elfenbeinturm zu werden, der st\u00e4ndig studiert und sich mit der Sch\u00f6nheit alter Musik besch\u00e4ftigt, ohne Verbindung zu den Bed\u00fcrfnisse unserer Zeit&#8230;? Dann stie\u00df ich auf IDRIART: Iniative for the Development of Intercultural Relationships through Art (Initiative zur Entwicklung interkultureller Beziehungen durch Kunst), geleitet von dem slowenischen Geiger Miha Pogacnik. Ich nahm an seinen Festivals teil, die an Orten stattfanden, an denen Kriege oder Konflikte w\u00fcteten oder gew\u00fctet hatten, wie zum Beispiel auf dem Balkan. Er stand zwischen den Fl\u00fcchtlingen und spielte Bachs Partitas, und das inspirierte mich enorm. Er zeigte, dass es wirklich wahr ist: Kunst und Musik k\u00f6nnen Menschen zusammenbringen. Ich wurde aktiv in der Organisation von IDRIART, begann selbst Workshops zu geben, in denen ich Klaviermusik spielte und mit dem Publikum die tieferen Weisheiten erforschte, die darin verborgen waren. W\u00e4hrenddessen setzte ich mein Studium an der Musikhochschule fort. Parallel dazu studierte ich ein Jahr Geschichte an der Universit\u00e4t Utrecht. Ich kam in Kontakt mit Melaine McDonald, einer Eurythmistin, und begann, ihre Auftritte als Pianist zu begleiten, in halb Europa und sp\u00e4ter auch in Russland und Amerika. Durch einen Auftritt bei einer Jugendtagung in Ann Arbor, Michigan (USA), lernte ich Dennis Klocek kennen, einen weisen Lehrer, der in Sacramento (Kalifornien) einen Kurs in Pers\u00f6nlichkeitsentwicklung, Achtsamkeit avant la lettre und ph\u00e4nomenologischer Beobachtung anbot, genannt Goethean Studies. Nach meinem Hochschulabschluss 1998 ging ich nach Kalifornien, um diesen Kurs zu belegen, unterbrochen von Tourneen. Im Sommer 1999 war ich an der Organisation einer gro\u00dfen Jugendtagung in Kalifornien beteiligt, bei der Dennis der Hauptredner war.             <\/span><\/div>\n<div class=\"ex-\"><span class=\"ex-\"> <\/span><\/div>\n<div class=\"ex-\"><span class=\"ex-\">Bei meinem Konzertexamen in Amsterdam spielte ich ein St\u00fcck des zeitgen\u00f6ssischen Komponisten Elmar Lampson, der selbst anwesend war. Sein Bruder Holger war der Gr\u00fcnder des Musikseminars Hamburg, einer privaten Musikhochschule (und damals Ehemann von Melaine McDonald). Er bat mich, nach Hamburg zu kommen und das Grundstudienjahr zu leiten. Also zog ich von Kalifornien nach Hamburg und arbeitete acht Jahre lang am Musikseminar, wo ich auch Mitglied im Leitungsteam wurde. Ab 2002 studierte ich parallel dazu Orchesterdirigieren an der Hochschule f\u00fcr Musik Hamburg. Nachdem ich mehr als sieben Jahre lang mit Begeisterung jungen Menschen bei ihren ersten Schritten in Richtung Berufsmusiker geholfen hatte, war es die Anziehungskraft des gro\u00dfen Repertoires, der mich dazu brachte, als Korrepetitor (Pianist) und Kapellmeister an Theatern in Deutschland zu arbeiten. Ich arbeitete in Osnabr\u00fcck, Flensburg und Bielefeld, wo Oper, Schauspiel, Tanz\/Ballett, Kindervorstellungen und Sinfoniekonzerte aufgef\u00fchrt werden. Hier habe ich t\u00e4glich mit S\u00e4ngern gearbeitet, am Klavier, im Orchester, als Dirigent, bei den Regieproben f\u00fcr die Oper. Und mit den vielen anderen Menschen, die in einem solchen Theater zusammenarbeiten: B\u00fchnentechniker, Verwaltung, k\u00fcnstlerische Leitung, Chor- und Orchestermitglieder, Schauspieler, T\u00e4nzer&#8230;. Ein unglaublich vielf\u00e4ltiger Arbeitsplatz. Ich hatte das Privileg, viele wunderbare Opern zu dirigieren: von Mozarts Zauberfl\u00f6te \u00fcber Puccinis Tosca bis zu Wagners Tannh\u00e4user. Am Theater Bielefeld wurde ich auch Studienleiter, d.h. ich war f\u00fcr die Einstudierung von Partien mit den S\u00e4ngern und f\u00fcr die t\u00e4gliche Planung der Proben f\u00fcr Pianisten und S\u00e4nger verantwortlich. Ich war auch an der langfristigen Planung des Repertoires und der Besetzung von Solisten beteiligt. Meine eigenen Produktionen hatten einen Schwerpunkt auf dem Repertoire des 17. und 18. Jahrhunderts, so dass ich auch viel Cembalo und Fortepiano spielte. Doch all diese Verantwortlichkeiten forderten einen hohen Preis. Ich war immer anspruchsvoll und kritisch gegen\u00fcber mir selbst und f\u00fchlte mich oft unzureichend. Das f\u00fchrte zu gro\u00dfer Unsicherheit und auf lange Sicht zu immer mehr Stress. Ich f\u00fchlte mich auch von meinem unmittelbaren Vorgesetzten nicht gut unterst\u00fctzt. Langsam wurde mir klar, dass ich hier nicht bleiben konnte. Vorsichtig begann ich, \u00fcber andere Besch\u00e4ftigungen nachzudenken                    <\/span><\/div>\n<div class=\"ex-\"><span class=\"ex-\"> <\/span><\/div>\n<div class=\"ex-\"><span class=\"ex-\">Zuf\u00e4llig (?) stie\u00df ich auf die Ank\u00fcndigung einer Ausbildung zum Mediatior, den der Vater einer ehemaligen Klassenkameradin aus der Schule leitete. Ich f\u00fchlte mich dazu sehr angezogen und beschloss, mich daf\u00fcr anzumelden. Die ersten Module kombinierte ich noch mit meinem Job beim Theater, den ich inzwischen gek\u00fcndigt hatte (zum Ende der Spielzeit).   <\/span><\/div>\n<div><\/div>\n<div class=\"ex-\"><span class=\"ex-\">Fortsetzung folgt&#8230;<\/span><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf meinem Lebensweg spielen diese Themen &#8211; Musik, Begegnung, kulturelle Entwicklung, die gesundheitsf\u00f6rdernden Kr\u00e4fte der Natur und sozialer Wandel &#8211; immer eine Rolle&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1039,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-1138","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-blog-de"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/merijnvandriesten.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1138","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/merijnvandriesten.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/merijnvandriesten.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/merijnvandriesten.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/merijnvandriesten.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1138"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/merijnvandriesten.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1138\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1256,"href":"https:\/\/merijnvandriesten.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1138\/revisions\/1256"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/merijnvandriesten.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1039"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/merijnvandriesten.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1138"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/merijnvandriesten.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1138"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/merijnvandriesten.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1138"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}